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Gebäudeparkmodell

Mit der Energiestrategie 2050 hat sich die Schweiz ambitionierte Ziele gesetzt. Ähnlich anspruchsvoll sind die Richtwerte der 2000-Watt-Gesellschaft, an denen sich viele Gemeinden und Städte in der Schweiz orientieren. Mit Blick auf die Umsetzung dieser Ziele ergeben sich verschiedene Fragestellungen. Je nach Bedarf können das Gebäudeparkmodell und seine verschiedenen Module für folgende Zwecke und Aufgaben eingesetzt werden:

  • Zielüberprüfung, Machbarkeitscheck
  • Wirkungsanalyse und Bewertung von energiepolitischen Massnahmen
  • Städtebauliche Planung, Arealentwicklung
  • Strategische Energieplanung, operative Energieplanung
  • Netzplanung, Konzeption, Planung Energiedienstleistungsanbieter
  • Städtische und kommunale Energiestatistik
  • Bewirtschaftung von Gebäudeportfolios

Mit dem Gebäudeparkmodell (GPM) kann die vergangene Entwicklung analysiert und die mögliche künftige Entwicklung in verschiedenen Szenarien abgebildet werden, u.a. mit folgenden Bewertungsindikatoren:

·         Energiebezugsflächen, Beschäftigte

·         Stromnachfrage

·         Energienachfrage nach fossilen und erneuerbaren Energieträgern

·         Primärenergieverbrauch Betrieb und Erstellung (gemäss SIA 2040)

·         CO2- und Treibhausgasemissionen

·         Materialflüsse

Je nach Fragestellung können mit dem Gebäudeparkmodell folgende Einflussfaktoren und Unterscheidungsmerkmale berücksichtigt werden:

  • Bis zu rund fünfzehn verschiedene Gebäudetypen
  • Zehn bis fünfzehn Wirtschaftsbranche
  • Differenzierung nach verschiedenen Kantonen, Gemeinden, Zonen, Hektaren
  • Zeitliche Auflösung 1- bis 5-Jahres-Schritte zwischen 2000 und 2050
  • Einbezug von einzelgebäudespezifischen Daten und Gebäudeportfolios als Input
  • Einbezug von Verbrauchsdaten zur Kalibrierung
  • Daten von Geographischen Informationssystemen (GIS)

 

Grundlage des Gebäudeparkmodells bilden je nach Fragestellung schweizerische, kantonale und kommunale Statistiken, Ergebnisse von Umfragen, Studien und Potenzialanalysen, Daten des Gebäude- und Wohnungsregisters (GWR) sowie des Betriebs-und Unternehmensregisters, Energieverbrauchsdaten und Abwärmequellen, zonen- oder parzellenspezifische Daten von Zonenplänen sowie Karten zu Arealnutzungen, leitungsgebundenen Energieversorgungen wie Gas-, Fern- und Nahwärmenetze und erneuerbaren Energien.

Gebäudeparkmodell für Gemeinden

In den meisten grösseren Gemeinden und Städten werden leitungsgebundene Energieversorgungen wie Gas-, Fern- und Nahwärmenetze betrieben. Sie sind gleichzeitig eine (wirtschaftliche) Herausforderung und eine (energiepolitische) Chance. Was Letzteres betrifft: Solche Netze können helfen, erneuerbare Energien und Abwärme grossflächig zu den Gebäuden zu bringen und lokale Unterschiede bei Energieeffizienz und Erneuerbaren über das Gemeindegebiet ausgleichen.  

Zur Erschliessung der vorhanden Potenziale braucht es aber eine sorgfältige Konzeption und eine vorausschauende Planung. Hier kann das Gebäudeparkmodell (GPM) einen wertvollen Beitrag leisten. Mit dem GPM lässt sich die Energienachfrage lokal differenziert berechnen und für verschiedene Szenarien bis 2050 kartographisch darstellen, z. B. im Hektarraster. Damit erhält die kommunale Energieplanung ein nützliches Instrument, das ihr hilft, die Wirkung von Massnahmen abzuschätzen und ihre Zielbeiträge aufzuzeigen. Die möglichen Zielpfade können - auch für Laien - verständlich und bildlich dargestellt werden. So kann ein GPM etwa in eine Informationsplattform einfliessen, die Bauherrschaften, Planer und Architekten bei der Wahl des sinnvollsten Energieträgers unterstützt. 

Projekte mit dem Gebäudeparkmodell 

Folgende Projekte wurden von TEP Energy durchgeführt, welche auf dem GPM aufbauen:

 
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